Monsterbande

Monsterbande „Schnapp den Zwilling!“ ist ein lustiges Familienspiel, bei dem man auf Zeit den Zwilling eines Monsters finden muss – anhand der Beschreibungen eines anderen Spielers. Es macht nicht nur Kindern viel Spaß.

Cover des Spiels Monsterband - Schnapp den Zwilling
Monsterbande vom Verlag „Drei Hasen in der Abendsonne“

Monsterbande: Der Spielablauf

In Monsterbande (Drei Hasen in der Abendsonne) gibt es 54 Monster auf roten Karten, die offen in der Tischmitte ausliegen. Sie unterscheiden sich in der Anzahl der Augen, Hände, Füße, Finger oder Zähne. Manche haben Hörner, Zunge, Brille, Schwanz oder Hut. Andere besitzen Schuppen oder Haare, Streifen oder Punkte. Jedes Monster auf dem Tisch gibt es nur einmal, aber es hat einen Zwilling im blauen Kartenstapel, der verdeckt bereit liegt. Ziel in Monsterbande ist es, eine blaue Karte zu ziehen, das Monster schnell zu beschreiben und von seinen Mitspielern finden zu lassen.


Monsterbande – auf einen Blick

Florian Biege | Drei Hasen in der Abendsonne | 2019 | 2-8 Spieler | ab 7 Jahren

Monsterbande überzeugt große und kleine Spieler durch einfache Regeln, einen schnellen Einstieg und ganz viel Spaß beim Erklären und Schnappen der Zwillinge.

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Aber Achtung! Zwei Würfel zeigen an, welche Körperteile des Monsters nicht beschrieben werden dürfen, z.B. Farbe und Mund. Dann sind alle Infos zur Mundgröße und Mundform tabu. Da es Monster in drei verschiedenen Farben gibt (blau, gelb und rot), können bei dem Würfel „Farbe“ zwei Drittel der Monster nicht so schnell ausgeschlossen werden, was es schwieriger macht. Daraus ergibt sich aber auch der Witz und Spaß im Spiel. Am schwierigsten wird es beim Würfel „Anzahl“. Körperteile aufzählen ist ok, aber Zahlenangaben oder selbst Wörter wie: eine, keine, viele, wenige und einige sind verboten. Und das auf Zeit! Da kommt man ganz schön ins Schwitzen. Verplappert man sich, muss man die Karte weglegen, und schnell eine neue Karte ziehen, während die Sanduhr läuft.


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Varianten und Spielende

Das Spiel endet bei der Variante mit zwei Teams, sobald alle Zwillings-Monster gefunden sind. Wie bei Memory schaut man, wer den höchsten Stapel an Karten hat. Wenn man zu zweit spielt, versucht man als Team in so wenigen Runden wie möglich alle Monster zu finden. Bei drei Mitspielern spielt jeder gegen jeden: Einer erklärt, zwei raten. Wer richtig rät, erhält ein Monster und den Zwilling erhält der Erklärer. Der höchste Kartenberg entscheidet am Ende die Partie.

Geschafft: Die Mitspielerin hat das passende Zwillingsmonster anhand unserer Beschreibung entdeckt. Schnell beide Karten rauslegen und das nächste Monster raten, solange die Sanduhr noch läuft!

Monsterbande: Meinung und Fazit

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Ein Spiel, das sofort alle Mitspieler, ob groß, ob klein in seinen Bann zieht und Freude bereitet: Ab vier Spielern kann man Monsterbande in zwei Teams gegeneinander antreten, oder aber jeder gegen jeder. Es ist auch kooperativ spielbar: Alle versuchen so viele Monsterkarten wie möglich in so wenig Runden wie möglich zu finden.

Durch diese unterschiedliche Spielform ist das Spiel schon für ganz kleine Kinder wie Memory spielbar. Wir waren erstaunt, wie gut unsere 6-Jährige von Anfang an die Monster beschreiben konnte – aber auch wie schnell sie darin war, das richtige Zwillingsmonster aus der Masse herauszupicken. Vielleicht ist es auch ein Spiel, bei dem Kinder einfach besser sind als Erwachsene. Und das ist besonders toll!

Monsterbande stand auf der Empfehlungsliste „Kinderspiel des Jahres“ 2019 und auch wir können es Familien mit Kindern bedingungslos weiterempfehlen.


Hinweis: Für diese Besprechung stand uns freundlicherweise ein Rezensionsexemplar des Verlags zur Verfügung. Auf den Inhalt unseres Tests hatte dies keinen Einfluss.

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