Flyin‘ Goblin

★★★★★★★☆☆☆

Goblins können nicht fliegen. Also schießen wir sie mit dem Katapult ins feindliche Schloss, um Gold und Edelsteine zu plündern. Da das alle Mitspieler gleichzeitig tun, wird Flyin‘ Goblin zu einem rasanten Spaß für die ganze Familie.

Armeetafel und Katapult mit Goblins
Flyin‘ Goblin: Ein Schloss, 16 Räume – jetzt müssen wir mit dem Katapult nur noch gut zielen.

Flyin‘ Goblin ist eines dieser Familienspiele, die schon vor dem ersten Ausprobieren neugierig machen: ein wunderbar buntes Artwork auf dem Cover, unterm Deckel entpuppt sich die Spielschachtel als Schloss mit 16 Räumen und Turm, zudem gibt es jede Menge hochwertiges Material wie Goblins, Katapulte, Münzen und Diamanten zu entdecken.

Worum geht’s bei Flyin‘ Goblin?

Zwei bis vier Spieler:innen versuchen, ihre Goblin-Armee per Katapult in die verschiedenen Räume des Schlosses zu befördern. Je nach Zielort lösen Effekte aus: In manchen Räumen liegen Münzen oder Diamanten, mit denen man im weiteren Verlauf des Spiels zum Beispiel neue Goblins rekrutieren kann. Andere Räume bewirken, dass man die Spielschachtel drehen kann, Münzen gegen Diamanten eintauscht oder bei anderen Spielern etwas stehlen darf.


Flyin‘ Goblin – auf einen Blick

Corentin Lebrat und Théo Rivière | iello/Hutter | 2020 | 2-4 Spieler | ab 8 Jahren | 30 Minuten

Echtzeitspiel mit Goblins und Katapulten: Das klingt nicht nur nach einem rasanten Spaß, sondern bringt richtig gute Laune am Familienspieletisch.

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Alle Spieler:innen katapultieren ihre zur Verfügung stehenden Goblins gleichzeitig. Das kleine Holzkatapult zielgenau zu bedienen, ist am Anfang gar nicht so leicht und erfordert etwas Übung. In den ersten Partien ist es keine Seltenheit, dass einer der kleinen Holzkrieger weit über das Ziel hinausfliegt – oder schon an der Schlossmauer kläglich abprallt.

Nach dem Schießen wird geplündert: Reihum nehmen alle ihre Goblins zurück und wenden den Effekt des jeweiligen Raumes an, falls sie in einem gelandet sind. Anschließend können in der Rekrutierungsphase weitere Kämpfer (Soldaten oder Hauptmänner) erworben werden. Ebenfalls im Angebot sind Goblinräuber: Sie stellt man auf eines der Dächer über den Räumen. Bleiben sie nach der Katapultphase dort stehen und werden nicht heruntergeschossen, bringen sie während der Plünderung einen zusätzlichen Diamanten ein.

Dritte Möglichkeit beim Rekrutieren ist der Aufbau seines mehrteiligen Totems. Auch diese Teile platzieren die Spieler:innen auf einem beliebigen Dach. Hat man alle vier Stufen gekauft und übereinander gestapelt und wird kein Teil davon heruntergeschossen, gewinnt man das Spiel (oder wenn man eine bestimmte Anzahl an Diamanten gesammelt hat).

Bewertung und Fazit

Flyin‘ Goblin von iello/Hutter Trade ist ein lustiges und einsteigerfreundliches Familienspiel (mehr Familienspiele auf Brettspielelust) und eignet sich auch schon mit jüngeren Kindern ab sechs Jahren. Das Geschicklichkeitsspiel ist kurzweilig und hat mit 20 bis 30 Minuten eine gute Länge. Kleiner Tipp: Wenn alle Mitspieler vor der ersten Partie ein paar Trockenübungen machen und den Umgang mit dem Katapult trainieren, gelingt ihnen der Einstieg in dieses rasante Echtzeitspiel viel besser. Auch bei weiteren Matches haben wir meist eine kurze Aufwärmphase eingelegt. Flyin‘ Goblin von Corentin Lebrat und Théo Rivière ist ein echter Hingucker, der bei uns sicherlich häufig auf dem Spieltisch landen wird.


Hinweis: Für diese Besprechung stand uns freundlicherweise ein Rezensionsexemplar des Verlags zur Verfügung. Auf den Inhalt unseres Tests hatte dies keinen Einfluss.

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