Tomatomat

Tomatomat Piatnik Spiele
Tomatomat

Mehr als 3.000 Sorten Tomaten gibt es weltweit; um vier davon geht es im Kartenspiel Tomatomat (Piatnik). Rote, gelbe, grüne und violette Tomaten stecken in Automaten – und zwei bis vier Spieler:innen versuchen mit Glück und guter Einschätzung, die wertvollsten Automaten zu ergattern.

Der Spielverlauf ist simpel, weil alle über mehrere Runden hinweg ihre Handkarten den vier ausliegenden Automatenkarten verdeckt zuordnen. Auf den Karten sind Münzen, Polizisten und Diebe in verschiedenen Farben abgebildet, am Ende entscheiden die Mehrheiten darüber, wer den gewerteten Automaten erhält. Als schöner Kniff erweisen sich die Karteneffekte, denn Diebe stehlen alle Münzen derselben Farbe, es sei denn, Polizisten liegen mit im Stapel und fangen die farbgleichen Diebe.

  • Alle wollen sie haben: Die saftig-frischen, prall- und knallbunten Tomaten-Raritäten! Doch nur wer die richtigen Münzen hat und diese geschickt auf die Tomaten-Automaten verteilt, erwirbt sie. Aber aufgepasst: Dreiste Diebe sind auf der Lauer und zögern keinen Moment die Münzen zu stehlen. Zum Glück gibt es auch ein paar Polizisten, die unterwegs sind und ein wachsames Auge auf die Diebe haben. Wer hat am Ende die wertvollsten Automaten bei diesem Pocket-Kartenspiel?
  • Alle ziehen die ersten vier Karten von ihrem Stapel, sehen sie sich an und versuchen diese taktisch klug mithilfe der Ordnungskarten den in der Tischmitte liegenden Tomaten-Automaten zuzuordnen. Die Karten werden dabei verdeckt abgelegt. Sind die ersten Karten verteilt, zieht man weitere vier Karten von seinem Stapel und teilt diese wiederum zu. Dieser Vorgang wird noch ein drittes Mal wiederholt.
  • Das Knifflige bei „Tomatomat“ ist, seine eigenen Karten und jene der anderen immer im Auge zu behal-ten. Wer genau weiß, wie viele Diebe und Polizisten im Spiel sind, wie die anderen ticken und dann auch noch geschickt blufft, wird am Ende die wertvollen Automaten besitzen und das Spiel für sich entscheiden.

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Sollte es zum Münzgleichstand kommen, erhält niemand den Automaten und in der nächsten Runde liegen bereits zwei Automaten an dieser Stelle. Besonders viele Punkte macht, wer sich einen Automaten schnappt und dessen Tomatenfarbe mit der Sorte im Automaten übereinstimmen.

Tomatomat (übrigens nicht zu verwechseln mit TomaTomato von Oink Games) ist ein kleines Kartenspiel für Zwischendurch, bei dem Spieler:innen mit gutem Gedächtnis im Vorteil sind. Im Laufe der Runden wettet man auf die unterschiedlichen Automaten und sollte die Farben der abgelegten Handkarten im Kopf behalten. Nochmal nachgucken ist freilich untersagt. Wer dann werten will und sich falsch erinnert hat, macht ein Gesicht wie eine – nun ja – zerquetschte Tomate.


Tomatomat – auf einen Blick | 7.1

Wer bluffen kann und ein gutes Gedächtnis hat, ergattert bei Tomatomat die wertvollsten Tomaten-Automaten. Das Kartenspiel würzt seinen Spielverlauf durch Polizisten- und Diebeskarten, mit denen ihr euren Tischnachbarn die Tour vermasseln könnt.

Autor: Jörg Domberger | Piatnik | 2022 | 2 bis 4 Personen | ab 8 Jahren | bis 20 Minuten

Pro

  • Fans von Bluffspielen kommen auf ihre Kosten
  • einfaches Setting, schnell gespielt
  • oft mit Aha-Effekten, wenn die Wertung anders ist als gedacht

Contra

  • gehört in die Kategorie „einmal gespielt, alles gesehen“
  • daher nur ab und zu auf dem Tisch  

Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 1 bis 10 Punkte. Spiele mit 1 bis 3 Punkten sind schlecht, mit 4 bis 6 Punkten durchschnittlich. Ab 7 Punkten beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten Wertungen ab 9 Punkten. Für diese Besprechung stand uns freundlicherweise ein Rezensionsexemplar des Verlags zur Verfügung. Auf den Inhalt unseres Tests hatte dies keinen Einfluss.


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